Gemeinde St. Stefan im Gailtal

SPEERSCHLEUDERN UND BOGENSCHIESSEN

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DATUM: Freitag, 23.09.2022

mit Dr. Johann Tinnes, Prähistoriker aus Köln

Nach den erfolgreichen Seminaren findet noch ein Speerschleudern und Bogenschießen mit authentisch nachgebauten Waffen statt.

Dr. Johann Tinnes aus Köln ist Prähistoriker und Fachmann für experimentelle Archäologie. Heuer zeigt er im Rahmen eines Workshops erstmalig auch authentisch nachgebaute Waffen und demonstriert den Umgang mit prähistorischen Wurf- und Schusswaffen.

Sie können dabei selber Hand anlegen und sich im Zielschießen auf eine Scheibe üben. Gleichzeitig vermitteln wir Wissenswertes über die kulturgeschichtlichen Aspekte von Speer und Bogen, die dem Menschen einst das Überleben sicherten oder zumindest das Leben erleichterten.

Die Speerschleuder ist die älteste Waffe der Menschheit und wurde bereits vor rund 20.000 Jahren verwendet. Sie dient zum Abwurf von Speeren und verlängert den Wurfarm, wodurch die Speere eine wesentlich höhere Geschwindigkeit erreichen: die Reichweite des Speers wird auf mehr als das Doppelte erhöht! Typische jagdliche Distanzen liegen aber meist unter 30 Metern. Der Vorteil ergibt sich vor allem aus der höheren Geschwindigkeit. Der Bogen ist im Gegensatz dazu eine Abschussvorrichtung für Pfeile. Seit der ausgehenden Altsteinzeit beweisen archäologische Funde die Nutzung von Pfeil und Bogen als Jagdwaffe, seit der späteren Jungsteinzeit auch als Waffe bei kriegerischen Auseinandersetzungen. Heute dient der Bogen in Europa hauptsächlich als Sportgerät beim Bogenschießen.

 

Datum: 23.9.2022

Uhrzeit: 14:00–15:30

Zielgruppe: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren (in Begleitung von Erwachsenen)

Kosten: € 6,– p. P. (€ 3,– Eintritt Arena + € 3,– Themenprogramm)

Ort: Amphitheater Virunum, Zollfeld, 9063 Maria Saal

Anmeldung erbeten!

T: +43 (0)664 620 26 62 oder +43 (0)664 80536 30547

E: magdalensberg@landesmuseum.ktn.gv.at

Info: Mit Ihrer Teilnahme erteilen Sie uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bild- und Tonaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung / des Programmes entstehen (z. B. Dokumentation im Jahrbuch Rudolfinum, auf der Homepage und den Social-Media-Kanälen des Landesmuseums Kärnten).

Änderungen vorbehalten!