Kulturnachmittag des Domvereines in Klagenfurt

"Sprit" sparend und Umwelt schonend fuhren 22 Mitglieder und Gäste des Domvereines Maria Saal mit dem Zug nach Klagenfurt und mit dem Bus weiter bis zum Heiligen Geist Platz, um in der Landeshauptstadt einen interessanten Kultur-Nachmittag zu erleben.
Zunächst besuchten wir mit unserer kompetenten Führerin, Frau Mag. Hartlieb den Wappensaal des Landhauses, dem repräsentativsten Raum dieses Gebäudes, in dem auch der Landtag seine Sitzungen abhält. Die Einzigartigkeit liegt wohl an den 650 verschiedenen gemalten Wappen des landesständlichen Adels, der geistlichen Landstände bis zu den Landeshauptleuten. Auch der Fürstenstein aus Karnburg hat hier seinen endgültigen Platz "gefunden". Anschließend spazierten wir über die Herrengasse bis zur Stadtpfarrkirche, wo wir von der künstlerischen Ausgestaltung der Nebenkapelle als Apokalypse durch den Künstler Ernst Fuchs fasziniert waren.Wir wurden in eine bunte und mitunter auch fremde Bilderwelt regelrecht "eingetaucht". Nach diesem Ereignis gab es eine kurze Kaffeepause bis wir schließlich über den neuen Platz zum Klagenfurter Dom spazierten. Dieser wurde ab 1581 als protestantisches Bethaus errichtet und der „Allerheiligsten Dreifaltigkeit“ geweiht, und ist daher die größte in Österreich gebaute protestantische Kirche. 1600 im Zuge der Gegenreformation geschlossen, wurde sie vier Jahre später den Jesuiten übergeben, die sie den Aposteln Petrus und Paulus weihten.
Nach der Domführung fuhren wir mit zahlreichen Eindrücken wieder mit dem Zug zurück nach Maria Saal. (Text + Fotos: r.brachmaier)
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