Forgaria

Auf 262m über dem Meeresspiegel gelegen ist Forgaria Gemeindesitz eines Gebietes von 29,73 Quadratkilometer und zählt gemeinsam mit den Ortsteilen Cornino, S.Rocco und Flagogna ca. 2000 Einwohner. Einst von keltisch-karnischer Bevölkerung bewohnt, war es eine wichtige Wegkreuzung zwischen der Poebene und dem Noricum, entlang des Tals des Flusses Narzino und durch die Talebene des Lago di Tre Comuni.

Entlang dieser Strecken bewegten sich die Kelten, dann folgten die Römer, die Langobarden und die Karolinger. Die strategische Und kommerzielle Wichtigkeit der Orte wird durch die zahlreichen im Mittelalter erbauten Schlösser auf vorher analogen Verteidigungs- und Kontrollkonstruktionen des Gebietes bezeugt. Von einigen dieser Schlösser sind bedeutende Reste vorhanden, wie das aus römischer Herkunft stammende Schloss "Castel Raimondo" in Forgaria, Gegenstand von qualifizierter historischer Forschung.

Der Park wurde durch die Gemeinde Forgaria in Friaul im Rahmen des Projekts der Europäischen Germeinschaft Interegg 2 Italien-österreich verwirklicht.

Das "große Haus" aus dem IV. Jahrhundert vor Christus, mit Kellergeschoss und nach Nord-Süd orientiert, gliedert sich in einen langen Flur, an der Außenseite von einem kleinen Bogengang begleitet und in drei Bereiche: Ein kleiner rechts, ein zentraler - der unter dem Fußboden die Reste eines Gründungsrituals verbirgt - und einer am Ende mit einer großen ovalen Feuerstelle.
Das Gebäude, das dem Typ nach einem "vorrömischen alpinen Haus" entspricht, ist von ungewöhnlich großen Dimensionen: 15m x 7m, im Vergleich zum Durchschnitt von 5m x 4m.

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