Aquileia

Als zweite Hauptstadt des römischen Reiches, wurde Aquileia erbaut, um das Eindringen der Gallier zu verhindern.Aquileia, das in Ihrer besten Zeit die Ausdehnung einer großen Stadt erreichte, wurde einer der größten römischen Orte der östlichen Alpen und das wichtigste Zentrum für die Verbreitung des Christentums.

Mit dem Besuch des Forums und der archäologischen Überreste, die auf dem Lande um die Basilika auftauchen, kann man noch heute die rühmliche Vergangenheit erkennen. Ein Großteil Aquileias liegt noch unter der Erde und wird sorgsam bewacht. In gewisser Hinsicht bleibt Aquileia noch ein Geheimnis, eine zum Teil noch unbekannte Welt, die mit Ihrem patriarchalischen Fürstentum eine große Rolle in der Geschichte, in der Religion und in der Kultur jener Zeit spielte.

Heute bewacht Aquileia sehr interessante Ruinen und alte Schönheiten.

Von der alten römischen Stadt bleiben heute wenige sichtbare Spuren. Der von mächtigen Mauern umschlossene Stadtraum wurde durch Straßen, genannt "cardini" und "decumani", in Häusergruppen eingeteilt. Auf diese Weise erreichte man ein Gebiet, das auf orthogonale Weise und nach dem Schema der römischen Lager verteilt war. Zwischen dem "cardine" und "decumano maximum" befand sich das Forum, das das Zentrum des öffentlichen und politischen Lebens war. Von hier führten die Straßen zum Hafen, zu den Lager- und Marktgebieten und drangen in das Wohnviertel - zwischen Geschäften und Werkstätten - vor. Im Stadtrand, außer den Mauern, wurden Überreste von Brennereien und Hüttenwerke entdeckt.

Das Museum bewacht Gegenstände, die aus alten Sammlungen und von Ausgrabungen im Laufe eines Jahrhunderts stammen. Im Erdgeschoss findet man eine große Sammlung römischer Porträts von Privatleuten und Kaisern; eine wichtige Serie von Grab- und Ehrenstatuen; einige Grabdenkmäler mit mythologischen Darstellungen oder Bezüge auf das Totenleben oder andere religiöse Fundstücke. Im ersten Stock werden reiche Gegenstände aus Glas, Terrakotta, Bronze und Bernstein bewacht. Diese Säle nehmen auch ausgezeichnete Beispiele von Juwelen aus Gold und Edelsteinen der römischen Zeit auf. Im Korridor hängt ein frühchristlicher Bronzeleuchter. Der zweite Stock nimmt in einem Panzersaal die besten in Aquileia entdeckten Münzen und Medaillen auf. Sehr wichtig sind auch ein in hellenischer Ausführung gehaltener Wandleuchter, der einen Windkopf darstellt und der Kopf eines Kaisers, der auf die Mitte des 3. Jahrhunderts zurückgeht; beide sind aus Bronze. Bemerkenswert sind die Mosaiken, die auf verschiedene Zeiten zurückgehen. Links
Gästebuch drucken
Suche:
aA
klein
aA
mittel
aA
groß