Zitate

Bei seiner Arbeit war Humbert Fink u. a.
getrieben von „Meine Erinnerung hat damit zu tun, dass ich wissen wollte, warum die Geschichte der Menschen so unmenschlich ist“, und von der selbstauferlegten Verpflichtung zur Wahrheit seinem Publikum gegenüber,
„immer engagiert, dabei eigenwillig, oft ‚unbequem‘, aber stets qualitätsvoll hat er sich große Verdienste um das Kulturleben und die Kulturgeschichte weit über die Landesgrenzen hinaus erworben“,
und er war „ein oft unbequemer, kritischer, dabei unbestechlicher und kompromissloser Kommentator und Analysator des täglichen Geschehens“ (Kärntner Landesarchiv, 2007).
Schon seit den sechziger, siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren Themen wie u. a. soziale Ungerechtigkeiten, Gleichberechtigung/Gleichstellung der Frauen, Probleme der Randgruppen unserer Gesellschaft, die Gefährdung und Zerstörung unserer Umwelt usw. fixe Bestandteile seiner Arbeit, Themen, für die er sich unermüdlich ohne Rücksichtnahme auf seine eigenen Vor- und Nachteile mit seinem ganzen publizistischen Gewicht einsetzte.

Humbert Fink als Leitgedanke seiner Einstellung zum Schreiben: „Jeder von uns, ob wir nun Christen oder Zweifler oder die Opfer einer unmenschlichen Geschichte sind, trägt irgendeine Erinnerung aus seiner Kindheit mit sich, die beweist, dass er am Anfang seines Lebens beeindruckbar war durch das Unerhörte und das Wunderbare.“

Verschiedene Pressemeinungen:

„…..der Dichter, Schriftsteller, Kulturjournalist und Sprachvirtuose Luigi Umberto Fink, der sich als Humbert Fink im deutschsprachigen Raum einen Namen machte…..“ (KTZ, 2013),
„einer der profiliertesten Autoren und Journalisten im Alpen-Adria-Raum“ (PA, 2013),
„ein großer Mitteleuropäer“ (Kleine Zeitung, 1999),
„mit Humbert Fink hat diese Art von biographischer literarischer Kulturbeschreibung in dieser Zeit wieder ihren Anfang genommen, eine Kunst, die schon vergessen geglaubt war“ (FAZ).

„Er nennt Manches beim Namen, was andere an seiner Stelle verschwiegen hätten, er meldet sich dort zu Wort, wo mit großer Sicherheit Konflikte zu erwarten sind, obwohl oder gerade weil er seinen eigenen Standpunkt ständig kontrolliert, ist er für Viele Anlass zu Kontroversen. Mit Sicherheit Mann, aber kein Brandstifter, ist er mit seiner Arbeit ein Faktor geworden, der aus der kulturellen Szene unseres Landes nur schwer wegzudenken wäre.“ (ORF, 1981)

„Er ist heute einer der politischsten Schriftsteller in Österreich, die es gibt, er ist von einer Präzision und Verlässlichkeit, die seinesgleichen sucht und die man in diesem Geschäft selten findet. Er ist ein Seismograph des Sichverändernden, und er ist nicht aus einer Mode heraus ein politischer Schriftsteller, sondern weil er wirklich darum kämpft um eine Zukunft, die wir alle brauchen und alle benötigen.“ (ORF-Intendant Ernst Willner, 1981)

Humbert Fink: „Ich bin ein fanatischer Antifaschist, man muss diese Dinge so deutlich sagen, weil man sonst nicht verstanden wird, ich bin ein radikaler Antifaschist, im Grunde bin ich weder rechts noch links, ich weiß nicht einmal, ob ich in der Mitte bin, also ob ich überhaupt existiere politisch gesehen, gerade weil ich mich so sehr als politischen Menschen betrachte.“ (1981)
Gästebuch drucken
Suche:
aA
klein
aA
mittel
aA
groß