Die Geschichte

Die Marktgemeinde Maria Saal liegt auf geschichtsträchtigem Boden, spielte doch das Zollfeld in der Geschichte unseres Landes eine bedeutende Rolle.
Hier lag in der Zeit der römischen Provinz Noricum die Hauptstadt Virunum. Mitte des 8. Jahrhunderts wurde im Bereich des heutigen Maria Saal eine Marienkirche geweiht, und seit diesem Zeitpunkt galt Maria Saal als Zentrum der salzburgerischen Mission in Kärnten.

Im frühen Mittelalter fanden auf dem Gebiet der heutigen Marktgemeinde Maria Saal die Herzogeinsetzungen statt. In Karnburg, wo sich der Fürstenstein befand, fand vorerst die bäuerlich-demokratische Einsetzungszeremonie statt. Im Anschluss daran fanden in Maria Saal die kirchliche Feier und das Festmahl statt. Den Abschluss der Zeremonie bildete die Huldigung des Herzogs durch die Landstände.

Der Herzogstuhl, der noch heute auf dem Zollfeld steht, wurde im Jahre 1834 mit einem Lanzengitter umgeben. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde an der Stelle, wo sich die Marienkirche befunden hatte, der berühmte Dom errichtet, der in der Zeit der Türkeneinfälle zusätzlich befestigt wurde und so zahlreichen Bauern der Umgebung Schutz bot. In der jüngeren Vergangenheit war insbesondere das Jahr 1930 für Maria Saal von Bedeutung, wurde doch die Gemeinde zu diesem Zeitpunkt zum Markt erhoben.
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